Archiv für Januar 2013

Schummeln in der Bewerbung – Darf ich das?

Jeder kennt so etwas: Der Lebenslauf ist perfekt geschrieben, die Bewerbung nach Fehlern überprüft und das Bewerbungsfoto wurde aufgeklebt. Nun ist der Zeitpunkt gekommen, die Bewerbung abzuschicken und dann eine Antwort abzuwarten, und doch – irgendetwas fehlt, nämlich etwas, was dich aus der Masse der täglichen Bewerbungen abhebt.

Dein Lebenslauf ist sauber, es sind weder Auslassungen noch Unstimmigkeiten vorhanden: und doch gibt es nichts, was ihn besonders macht. Warum nicht ein kleines bisschen nachhelfen? Ein Kurzaufenthalt in England wird zur mehrwöchigen Sprachreise, aus dem Frankreichurlaub schnell ein Wirtschaftspraktikum: merkt ja eh keiner, und nachprüfen kann man es ja nicht …

Wenn diese Schummeleien jedoch herauskommen, kann es nicht nur den Job kosten, sondern in einigen Fällen ist auch eine Anzeige fällig.

Denn Urkundenbetrug und Titelmissbrauch sind straffällig, und bei Lügen oder Zeugnisfälschungen kann der Arbeitgeber sogar klagen, wenn aufgrund dieser Voraussetzungen ein erhöhtes Gehalt gezahlt wurde.

.

.

Darf ich etwas verheimlichen?

In bestimmten Fällen ist es erlaubt, Aussagen zu verheimlichen oder „umzuschreiben“:

Über Religion, Familienverhältnisse oder politische Ansichten muss der Arbeitgeber nichts wissen, wenn es mit dem Beschäftigungsgebiet nichts zu tun hat.

Ein Bankangestellter zum Beispiel sollte Fragen zu seinem Einkommen oder eventueller Verschuldung jedoch wahrheitsgemäß beantworten, da auch sein Beschäftigungsfeld erfordert, solchen Anforderungen gewachsen zu sein.

.

.

Verschönern ist erlaubt

Wer auf dem Jobmarkt erfolgreich sein möchte, muss Werbung für sich selber machen. Eine Bewerbung sollte gut zu lesen sein, sie sollte neugierig auf den Bewerber machen und einen guten Eindruck von den dargestellten Fähigkeiten und Potentialen hinterlassen.

Alles, was nicht direkt mit der späteren Beschäftigung zu tun hat, darf also theoretisch „beschönigt“ werden, um diesen Eindruck zu verstärken. Zeitweise Arbeitslosigkeit kann also auch als „Periode der Selbstständigkeit“ umschrieben werden.

Dabei sollte jedoch aufgepasst werden – denn jede Unstimmigkeit in Lebenslauf und Zeugnissen macht misstrauisch, und viele Bewerber fallen schon beim ersten Durchblick der Anschreiben durch, da ein Betrugsverdacht oft schon ausreicht, um diesen Bewerber von der Liste zu streichen.

Denn wenn jemand schon in der Bewerbung fälscht und lügt, was würde ihn davon abhalten, es auch im Job weiter zu tun?

Quereinsteiger im Gastgewerbe- gewünscht oder abgelehnt?

Genau dies kann ihnen das Gastgewerbe bieten, denn jeder Kontakt zu den Gästen verläuft anders, sodass ein abwechslungsreicher Arbeitstag garantiert ist.

Auch die Aufstiegschancen stehen im Verhältnis zu anderen Branchen gut, denn kaum eine Branche ist so im Trend wie das Gastgewerbe, gefolgt von dem Tourismus, der Hotellerie und der Kreuzfahrt.

So besteht besonders im Gastgewerbe ein hoher Bedarf an Arbeitskräften.

Bekannt ist, dass vor allem Fachkräfte dringend gesucht werden. Aber auch Quereinsteiger sind gefragt, denn diese bringen viele Qualitäten mit sich, welche selbst die erfahrensten Gastronomen oft nicht besitzen.

Quereinsteiger bringen innovative Entwicklungen!

Eine der wichtigsten Fähigkeiten von Neulingen im Gastgewerbe ist die andere Perspektive. So waren die Quereinsteiger bisher oft nur Gäste in Hotels und Restaurants. Sie sehen die Dinge aus den Augen der Kunden und eröffnen den gelernten Gastronomen die andere Sichtweisen und eventuellen Bedürfnisse der Gäste.

Auch können Erfahrungen aus anderen Branchen für bestimmte Bereiche im Gastgewerbe vorteilhaft sein. So werden Quereinsteiger im Gastgewerbe gebraucht und sind generell erwünscht. Doch viele Unternehmen fordern auch von Neulingen eine gewisse vorausgegangene Berufserfahrung und spezielle Weiterbildungen bzw. Seminare im Bereich der Gastronomie.

Der Quereinsteiger sollte sich jedoch vor dem Branchenwechsel intensiv mit dem neuen Arbeitsbereich und den erforderlichen Fähigkeiten auseinandersetzen.